IDEC (International Democratic Education Conference)

The 2017 IDEC will be in Israel, from March 28 - April 3.

Website: www.idec2017.org

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APDEC (Asia Pacific Democratic Education Conference) August 1st to 5th 2017

The 2017 APDEC will be held in Tokyo

Website: www.apdec.org

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AERO Conference (Alternative Education Resource Organisation)

In New York between August the 2nd and 7th 2017
http://www.educationrevolution.org

 

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EUDEC Conference (European Democratic Education Community)

DATE CHANGED: In Paris on August 19th to 27th 2017.

www.eudec.org
   

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IDEC 2010

Die IDEC 2010 wird vom 6. bis 13. April in Israel stattfinden. Sie wird vom Institute of Democratic Education in Tel Aviv organisiert. Die Internetseite der Konferenz lautet: (Falscher Link auf eine Internetseite wurde entfernt)

Die Konferenz wird aus drei Teilen bestehen:

1. Dienstag, 6. April bis Donnerstag, 8. April - eine Konferenz mit Vorträgen von führenden Bildungsfachleuten aus der ganzen Welt, eine Ausstellung von besonderen Schulen und mit verschiedenen Ausflügen.

2. Freitag, 9. April bis Sonnabend, 10. April - ein "open space"-Wochenende, das der Gemeinschaft der Demokratischen Schulen gewidmet ist.

3. Sonntag, 11. April bis Dienstag, 13. April -Bildungsexkursionen innerhalb Israels. Die dreitägige Jerusalem-Tour wird ein Treffen mit Sprechern der beiden Seiten des jüdisch-palästinensischen Konflikts und einen Besuch der Hope Flowers School in Bethlehem umfassen.

Teilnahmegebühren:

Falls vor dem 15. Januar gebucht wird:6. - 8. April: Erwachsene $250Schüler $200Unter12jährige $ 50

6. - 10. April: Erwachsene $350Schüler $275Unter12jährige $ 75

Falls zwischen 15. Januar und 1. März gebucht wird:6. - 8. April: Erwachsene $275Schüler $220Unter12jährige $ 50

6. - 10. April: Erwachsene $375Schüler $300Unter12jährige $ 75

Falls nach dem 1. März gebucht wird:6. - 8. April: Erwachsene $300Schüler $250Unter12jährige $ 50

6. - 10. April: Erwachsene $400Schüler $350Unter12jährige $ 75

Die Preise für die Dreitagetouren werden noch bekanntgegeben.

Die Anmeldung ist möglich unter: (Falscher Link auf eine Internetseite wurde entfernt)/

IDEC 2009

Die offizielle IDEC ist von den Organisatoren wegen der Schweinegrippe abgesagt worden, jedoch fand eine kleinere Konferenz trotz des Risikos statt. 70 - 80 Menschen nahmen teil, wovon 21 von außerhalb Koreas kamen - drei aus Kanada, zwei aus Deutschland, vier aus Israel, vier aus Japan, drei aus Taiwan und fünf aus den USA.

Hier ist der gekürzte Bericht von Moe Zimmerberg:

Die Historiker mögen Jahrtausende (mit großem Aufwand) darüber diskutieren, ob dies nun einen offizielle IDEC war oder nicht - für mich war es eine. Es war das 2009er Treffen der Lehrer (educators), Schüler, Eltern und Nicht-Regierungsorganisationen und es war in Korea und es war großartig.

Die ersten vier Tage wurden an der Gil School verbracht. Man hat sich sehr um uns gekümmert: Wir wurden vom Flughafen abgeholt, erkundeten die Nachbarschaft und erhielten kostenlos Essen im nahegelegenen buddhistischen Tempel. Wir wurden auch zu einigen Märkten in der Innenstadt gebracht: Dongdemun und Namdemun.

Wir besuchten vier alternative Schulen in und um Seoul. Die Mindule Schule hat begonnen als ein Ort, zu dem Schulverweiger kommen konnten (im Original schreibt Moe: "drop-in center for drop-outs", d. Übersetzer) und ist jetzt ein Informations- und Material-Zentrum für Homeschooler. Das Haja Center hat sich auf Medien und Darstellende Kunst konzentriert. Uns wurde brasilianische Musik dargeboten, die mich so beeindruckt hat, daß ich die Frage-Antwort-Runde verlassen mußte für eine Jam-Session. Musik ist eine Form der Kommunikation, die keine Übersetzung benötigt und die über die Grenzen der Kulturen wundervolle Freundschaftsbande knüpft.

Am nächsten Tag besichtigten wir zwei weitere Schulen, bevor wir uns zum Essen und Einkaufen aufteilten, dann kehrten wir zur Gil Schule zurück um aufzuräumen.

Wir verbrachten die nächsten drei Tage auf dem IDEC Gelände in der Jeonin Schule in der Stadt Chuncheon. Die Jeonin Schule ist eine Internatsschule; sie beherbergte sowohl die internationalen Gäste und die Organisatoren als auch die Schüler, Lehrer und Eltern des koreanischen Alternativschul-Netzwerks. Ich schätze, daß 100 Leute versorgt und einquartiert wurden.

Wir bekamen die Gelegenheit, unsere Schulen zu präsentieren - eingeschlossen einen Workshop unserer Exschülerin Maya Mascarenas über die Lehrer-Bewertung. Alle Lehrer mußten den Raum verlassen, während Maya den koreanischen Schülern mit der Evaluation einiger dieser Lehrer half - viele machten dies zum ersten Mal. Es gab auch einen Workshop über traditionelle koreanischen Trommelmusik. Die San Children's Schule lehrte uns, die Instrumente zu spielen. Dieser Workshop war so begehrt, daß er in zwei Gruppen aufgeteilt wurde, die sich anschließend gegenseitig die erlernten Lieder vorspielten.

Wir schrieben IDEC-Geschichte, indem wir in zwei Sitzungen internationale Video-Konferenzen organisierten. Es dauerte zwar eine Weile bis alle technischen Hürden genommen waren, aber es war großartig, während des Treffens Kommentare von Cecelia Bradley aus Australien, Yaacov Hecht aus Israel und David Gribble aus Großbritannien zu bekommen (es waren noch weitere Leute zugeschaltet, d. Übersetzer).

Die Schüler, die die 2009-IDEC organisiert hatten, fühlten sich, als hätte man ihnen mit der Absage der IDEC den Boden unter den Füßen weggezogen. Deshalb wollten sie die Möglichkeit bekommen, eine ganze, echte IDEC im Jahr 2011 zu organisieren. Leider unterstützten dies (an diesem Abend) nicht genügend koreanische Organisationen. Die Entscheidung über die IDEC 2011 wird nun - auf der Grundlage von schriftlichen oder Video-Bewerbungen - von ehemaligen IDEC-Organisierern getroffen werden. Dies soll bis Ende 2009 passieren, wenn nicht, wird die Entscheidung im April in Israel gefällt.

Die IDEC war überwiegend von Jugendlichen organisiert worden. Es wurde vorgeschlagen, eine globale Jugend-Zusammenarbeit zu begründen, um zukünftige IDECs aus der Perspektive junger Leute vorzubereiten. Das bedeutet, dass die koreanischen Jugendlichen, die die IDEC organisiert haben, mit den israelischen Jugendlichen Kontakt aufnehmen wollen, um zu verhindern, dass die Erwachsenen die IDEC 2010 nicht vollständig kontrollieren und die Kinder nicht berücksichtigen.

Nachdem die ausländischen Teilnehmer die ganze Zeit zusammen verbracht hatten, fanden sie sich so nett, daß alle das Angebot annahmen, gemeinsam die Gandhi Schule zu besuchen. Am faszinierendsten war der Besuch der alten Stadt Andong. Einige Schüler der Gandhi Schule haben eine Großmutter, die in einem der Häuser dieses Kultur-Museums wohnt. Sie ist eine Nachfahrin des koreanischen Ministerpräsidenten von vor ca. 500 Jahren (eine Stufe unter dem König). Sie waren Gastgeber der englischen Königin, der Bushes eins und zwei und der ausländischen Teilnehmer der IDEC.

Am letzten Morgen nahmen wir an einer Zeremonie teil, mit der ein neues Gebäude der Gandhi Schule eingeweiht wurde (eine Art Richtfest, d. Übersetzer). Mit Opferungen und Reiswein, der in alle vier Richtungen verschüttet wurde, und einem Festessen am Ende.

Ich denke, das zählte als das Ende der IDEC, danach teilten wir uns auf und reisten noch in kleineren Grüppchen durch Korea. Es waren also 10 Tage mit Workshops, Präsentationen, Treffen, Schulbesichtigungen und kulturellen Exkursionen. Klingt wie eine IDEC, finde ich.

Mike Weimann hat eine Bildersammlung veröffentlicht http://miwe.org/bilder/ideckorea/und den folgenden Kommentar hinzugefügt.

Der erste Teil der Bildergallerie illustriert Moes Bericht, später sieht man noch Bilder aus Busan, der zweitgrößten Stadt Koreas, wohin wir von der Odada Schule eingeladen worden waren. Sie zeigten uns Filme von ihren Schulfahrten, Reshef aus Israel zeigte einen Dokumentarfilm über sein Givat Olga und wir sprachen ein wenig über unsere Schule in Berlin. Einige von uns wohnten in den Familien der Gastgeber.

Meta und ich besuchten eine weitere, kleine Schule auf dem Lande bei Bonghwa. Sie beziehen Meditation in ihre täglichen Aktivitäten ein. Gegenwärtig gibt es nur fünf Schüler und diese waren auf einem Langzeit-Aufenthalt auf der Insel Jeju, der größten koreanischen Insel im Süden des Landes. Wir hatten das Glück, dorthin eingeladen zu werden und die Schüler und ihr ländliches Anwesen kennenzulernen. Wir sprachen viel mit dem Schulgründer, Kim Sang-bok, einem ehemaligen Gewerkschaftsführer, über die Freiheit der Studenten, ihre Selbstbestimmtheit und ihre Kunst. Wir lernten viel über das koreanische Schulsystem und die koreanische Geschichte.

Wir besuchten eine kleinere Demokratische Schule (Silsangsa) im Jirisan-Gebirge, wo wir auf einem neu angelegten Wanderweg wanderten. Der Wanderweg war von einem Koreaner, Herrn Hang, eingerichtet worden. Dieser hatte 10 Jahre in Deutschland gelebt, sprach uns auf Deutsch an und sagte, dass er die Wanderweg-Idee aus den deutschen Gebirgen mitgebracht hatte. Zudem hatte sein Sohn die kleine Silsangsa Schule besucht und er hatte dort zeitweise unterrichtet. Was für eine Menge Zufälle!

Zurück in Seoul führten uns einige Schüler der Haja Schule durch Stadtviertel, in die wir (und Touristen ganz allgemein) sonst nie kommen würden. Diese geführten Touren sind typischer Bestandteil des Lebens an der Haja Schule, die Schüler erwerben durch das Zusammensein mit den Gästen und beim Erklären der Stadt viele unterschiedliche Fähigkeiten.

Schließlich hat uns Silbi u.a. zu typischen Staatsschulen geführt, was den Besuch abgerundet hat. Außerdem besuchten wir die Grenze zu Nordkorea; ich stand tatsächlich auf dem Boden des anderen Landes - wenn auch nur für drei Minuten und nur zwei Meter hinter der Grenze innerhalb des berühmten Gebäudes in Panmunjon.

Die IDEC war - mit all ihren oben erwähnten Ereignissen nach dem Hauptprogramm - wunderbar. Die Gastfreundschaft, das Engagement von so vielen, meist jungen Leuten érzeugte eine gute Atmosphäre. Auf dem Video, das die Koreanar vor der IDEC produziert haben, um die IDEC in Korea bekannt zu machen, kann man sehen, wie intensiv sie gearbeitet haben. Ich habe den Film ins Internet kopiert, damit ihn alle sehen und den koreanischer Gastgebern etwas Beifall spenden können.

http://miwe.org/video/ideckorea/

Die Absage wegen der Schweinegrippe war wirklich fürchterlich für die Koreaner. Wir Ausländer haben aber verstanden, daß das zärtliche Pflänzlein der Bewegung der Demokratischen Schulen in Korea nicht dem Risiko negativer Presse ausgesetzt werden durfte. Wenn ein ausländischer Gast einer solchen Schule an Schweinegrippe erkrankt wäre, hätten sie noch mehr Schwierigkeiten bekommen als sie ohnehin schon haben. Übrigens: Wir fühlten uns in Korea bezüglich der Schweinegrippe sogar sicherer als zu Hause, da die Zahl der Fälle in Deutschland damals gerade stark anstieg.

Mike Weimann

EUDEC 2010

Die EUDEC-Organisierer suchen noch einen preiswerten Tagungsort, es ist dabei wahrscheinlich, dass die EUDEC in Südwest-England stattfinden wird.

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Peter Foti
Veltlinerstrasse 1/30
Guntramsdorf
2353 Austria

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